Workshopangebote des KUNSTNETZES an der Grundschule Großheubach 2017

Christopher Betzwieser - Sockenkunst

Jede Mama kennt sie....die einzelne Socke die sich nach der Wäsche in der Maschine tummelt......und vergeblich darauf wartet ihren Partner wiederzufinden.

Dieses Phänomen ist Ausgangspunkt für unsere Bilder.

Socken werden zu Hauptdarstellern in unseren kleinen Szenen die wir auf Malkarton aufmalen.

Im Team hat es bei der Umsetzung der Ideen noch besser geklappt, da sich die Kinder hier gegenseitig sehr gut ergänzen konnten.

Die Ergebnisse zeigen eine große Bandbreite an kreativen und ausgefallenen Einfällen und die Kinder hatten großen Spaß dabei auch ganz "verrückte" Sockenfiguren" zum Leben zu erwecken.    

Feedbackbericht  Klasse 4a  von  Linda Albert

 „Sockenkunst“  Sockenkunst? Als das die Schüler der Klasse 4a hörten, kamen Ihnen die verrücktesten Ideen: Tanzen die Socken? Malen wir Socken an? Sollen wir all unsere Strümpfe aus dem Kleiderschrank zu einem Kunstwerk zusammen bauen? Voller Vorfreude starteten sie in den Tag bei dem „Sockenkünstler“ Christopher Betzwieser und bestaunten zuerst seine Sockenkunst. Sofort kamen ihnen eigene Ideen - von der Sockenspinne über die Wandersocke und Boxsocke bis hin zum Sockenfriedhof. Mit Farbe, Kleber und Skizzen in eifriger Zusammenarbeit und mit Herrn Betzwiesers Unterstützung wurden die Fantasien in reale Bilder umgesetzt. Die Schüler hatten besonders viel Freude am gedanklichen Spielen mit ihren Ideen sowie an der Vielfalt des Materials, was das Bemalen der Leinwand mit Acrylfarben, das Trockenföhnen und das Einsetzen und Gestalten der Socken umfasste.

Am Ende des Tages waren alle Socken verarbeitet und die Schüler staunten über die entstandenen Werke: "Toll, man kann also eine Socke nicht nur anziehen, sondern auch zu Kunst machen."

 

Druckwerkstatt

Barbara Klietsch

Druckwerkstatt

Bericht der Klasse 1 a von Frau Bauer

Heute durften wir gemeinsam mit der Künstlerin Barbara Klietsch vielfältige Druckerfahrungen sammeln. In insgesamt fünf Unterrichtsstunden gestaltete jeder von uns viele eigene Bilder.

Nachdem wir gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Bauer und Frau Veh die Tische abgeklebt hatten, stellte sich Frau Klietsch kurz vor und zeigte uns gleich besondere Druckplatten aus Styropor. Darauf zeichneten wir unser Lieblingstier, eine Blume und ein Spielzeug. Am besten funktionierte das mit einem stumpfen Bleistift, der tiefe und breite Rillen erzeugte. Dieser fertige Druckstock wurde dann auf ein Blatt Papier geklebt. Anschließend zeigte uns die Künstlerin die Druckrollen und wir durften die flüssigen Druckfarben am „Farbtisch“ vorbereiten. Es war gar nicht so leicht die richtige Menge an Farbe auf unseren Druckplatten zu verteilen und auch die Ränder zu erwischen. Frau Veh half uns dann zum Glück beim Drucken und Ausrollen auf das weiße Blatt. Hierfür gab es zwei große Druckrollen.

Nach einer kurzen Überarbeitung des Druckstockes durften wir uns noch zwei bis drei weitere Farben aussuchen. Insgesamt konnten wir wählen zwischen blau, rot, grün, gelb, braun und orange Jeder weitere Druck sah noch toller und bunter aus als der vorherige. Besonders deutlich wurde uns, dass jeder Druck, verglichen mit der Vorlage, spiegelverkehrt war.

Nach der Pause durften wir auf einer größeren Styroporplatte eine neue Druckvorlage gestalten. Hierbei war unserer Phantasie keine Grenze gesetzt. Wir zeichneten Herzen, Blumen, Raketen, Krebse, Häuser, das FC Bayern Logo und vieles mehr. Teilweise mussten wir bei den Buchstaben gut aufpassen und sie gleich spiegelbildlich vorschreiben. Auch bei unseren größeren Druckstöcken durften wir zwei bis drei verschiedene Farben verwenden und mehrere Drucke gestalten. Mit weißer und schwarzer Farbe mischte Frau Klietsch noch die Farben rosa und hellblau.

Einige von uns durften dann auch die sogenannte Monotypie-Technik ausprobieren. Hierbei wird ein weißes Blatt direkt auf die Farbe auf dem Tisch gelegt. Danach werden auf die Rückseite Linien oder Formen gezeichnet. Diese drücken sich durch und es entsteht ein toller Effekt. Auf dem unteren Bild gestalten Tim und  Jan gerade eine Monotypie und werden gespannt dabei beobachtet.

Weil die Sonne so toll schien und es draußen richtig warm war, beschlossen wir kurz vor Beginn der zweiten Pause einige unserer Drucke im Pausenhof aufzuhängen, damit sie schneller trocknen konnten. Zum Glück durften wir dann auch noch herum toben J.

Zum Abschluss trafen wir uns nochmal im Kunstraum und durften erzählen, was uns besonders gut gefallen hat oder noch schwer gefallen ist. Außerdem gab es noch die Möglichkeit mit den von uns mitgebrachten Gegenständen (Korken, Netze, Kronkorken, Radiergummis) zu drucken und zu experimentieren. Dies machte uns besonders viel Spaß.

Einige Schüleräußerungen:

"Ich habe noch nie gedruckt. Nur mit Kartoffeln."

Bei diesem Workshop war sogar der NEWS-Verlag zu Gast und hat einen tollen Film über die Kunstgrundschule gedreht!

Indian Summer - Zeichnen mit verschiedenen Kreiden

Christiane Leuner

Im Herbst hatten mehrere Klassen die Möglichkeit sich mit dem Thema "Indian Summer" sehr FARB-intensiv auseinanderzusetzen.  Wichtig war hierbei das Kennenlernen unterschiedlicher Künstlerkreiden und Zeichentechniken sowie das Mischen von außergewöhnlichen Farben und das Experimentieren  mit Farb-Kombinationen. Außerdem war im ersten Teil des Workshops die Arbeit in Gruppen und das Miteinander im Team ein wesentlicher Erfahrensbereich für die Kinder. Wie schaffen wir es und als Kleingruppe ohne Worte über die Farbe zu verständigen. Dadurch kamen ganz besondere Bilder zustande und die Kinder waren begeistert von dieser neuen Erfahrung. Auch das Arbeiten mit den Fingern hat sie sehr begeistert, die weichen Übergänge die mit Pastellkreide gezaubert werden konnten. Im zweiten Teil gestalteten sie Herbstlandschaften mit räumlicher Tiefe, was sie ebenso beeindruckt hat- vor allem, dass Jeder/r tolle und beeindruckende Bilder geschaffen hat, hat sie sehr stolz gemacht!

Die Kinder interpretierten ganz unterschiedlich i"ihren Indian Summer" - Jedes Bild wurde ein beeindruckendes Unikat