Stadtansichten 1 - Spurensuche in Obernburg rund um die Annakapelle. Kunstprojekt mit dem Schwerpubnkt Malerei/Frottage mit den Schülern der Johannes-Obernburger Grund- und Mittelschule - vierte Klassen.

Mosaikbild 181/181 cm - 36 Tafeln

Obernburg – 29. Juni bis 14. Juli 2015 drei Projekttage im Außenatelier an der Annakapelle in Obernburg und drei Tage Zuschneiden der Leinwand, Rahmen, Montieren der Mosaiktafeln an der Schule.

Kooperatoinspartner: Bezirk Unterfranken, Kulturstiftung/Kunstnetz.
Sponsoren: Teilweise an der Johannes-Obernburger Schule. Der Rest der Arbeiten wurde beim Schulfest verkauft.

Nach fast einem halben Jahr Planung gingen die Schüler der vierten Klassen in Begleitung von Eltern im Stadtgebiet von Obernburg rund um die Annakapelle auf Spurensuche. Die Künstler arbeiteten in Kleingruppen immer in Partnerarbeit. Der Arbeitsauftrag war so formuliert, dass die Kinder sich bei der Anfertigung der Frottagen gegenseitig unterstützen sollten, was sie auch getan haben. Mit der Technik der Frottage übertrugen sie Strukturen auf Leinwand. Ihnen stand sowohl Kaseinfarbe als auch Ölpastellkreide zur Verfügung. Mit Hilfe von sogenannten Schnuddeln, eine Erfindung der Felsenmeerschule in Hessen, wurde die Kaseinfarbe auf die Leinwand übertragen. Ein Schnuddel ist eine alte Socke, die mit weiteren alten Socken ausgestopft wird, eine Art Stempel.

 die Künstler bei der Arbeit die Künstler bei der Arbeit 

Nicht ein vorformuliertes Ziel sondern das Ausprobieren und das Lernen durch eigenes Tun stand im Vordergrund.Es war erstaunlich, wie schnell sich die Schüler mit der Technik anfreundeten und eigene Ideen entwickelten.

die Kunstwerke auf der Mauer vor der Annakapelle zum trocknen ausgelegt

Die Schüler arbeiteten selbstständig und eigenverantwortlich. An der Annakapelle haben Margarete und ich eine „Farbtankstelle“ eingerichtet. Hier konnten die Künstler Farbe nachfüllen und sich Rat, was selten notwendig war und Lob, was wir gerne großzügig verteilten, abholen.

Die meisten der Schüler hätten gerne noch über die Projektzeit hinaus weiter gearbeitet und das trotz der großen Hitze an den Projekttagen.

Die Verlegung des Unterrichts aus der Schule heraus fördert die Einbindung des Lernens in den Alltag. Die Künstler waren ständig im Gespräch mit Passanten und gerne bereit über ihre Arbeit zu reden.

Gemeinsam mit  den Schülern wurden später diese Leinwände auf Keilrahmen aufgespannt und zu einem Mosaikbild komponiert. Das habe ich das erste Mal mit Schüleern gemacht. Ich hättenicht gedacht, dass das geht. Es ging sehr wohl – ein großes lob an die fleißigen Handwerker der Johannes-Obernburger Grund- und Mittelschule

Kunst im mobilen Atelier hat sich also gelohnt und wir könnten uns gut vorstellen weitere Stadtansichten mit Kindern zu gestalten.

einige Künstler und ihre Werke einige der stolzen Künstler nach getaner Arbeit

Ansprechpartner Margarete Bernhard und Walter Rosam.
Telefon: 09374 1831 oder 06022 38208 E-Mail: wqlterroSAM@t-online.de oder wilmar.bernhard@t-online.de.
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