Kunst gemeinsam leben

– Projektabschnitt 2 – Im Atelier mit den Hobbits  - Außenwohngruppe der Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Diakonie Würzburg

Das Projekt fand vom 24. Juni 2017 (Nassatelier) – Alte Schule Schneeberg - bis 13. Juli 2017 (Rahmen zusammenbauen und Leinwände aufziehen) – Alte Schule Schneeberg statt.

Jeder Arbeitsschritt wird vorher erklärt

Trotzdem herrscht am Anfang Ratlosigkeit - wir malen mit den Füßen??

Sobald Farbe auf der Leinwand ist, verschwinden alle Berührungsängste ganz schnell.

Manchmal sind wir ganz eng zusammen gerückt und haben uns dann im Kreis bewegt.

So entsteht eine "Sonne"

Nach so viel Arbeit braucht es auch mal eine Pause

Das „Rollbild“ für den Flur in der“Hobbithöhle“ haben wir am Projekttag nur vor skizziert...

...und in der Wohngruppe fertiggestellt.

Einige der Künstler vor den fertig gerahmten Kunstwerken im Atelier Alte Schule Schneeberg.

Ist das Projekt öffentlich zugänglich: Teilweise in der Außenwohngruppe Hobbits in Schneeberg. Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Diakonie Würzburg.

 

Für den zweiten Projektabschnitt von „Kunst gemeinsam leben“ konnten wir die Evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Diakonie Würzburg und Frauen für Frauen Erlenbach als Kooperationspartner gewinnen.

Für den ersten Workshop hat uns die Gemeinde Schneeberg das alte Schulhaus zur Verfügung gestellt. Ideale Bedingungen: Ein ganzes, leeres Schulhaus als Atelier.So viel Platz hatte ich noch nie.

Der erste Kontakt zu den Hobbits liegt jetzt mehr als ein halbes Jahr zurück. Wir haben diesen Ateliertag sorgfältig bei mehreren Treffen geplant. Dabei konnten die Teilnehmer die Künstler kennenlernen und ihre Wünsche und Anregungen einbringen.

Wir entschieden uns dafür, einen ganzen Tag, also Vor- und Nachmittag, im Atelier „Alte Schule“ zu arbeiten. Bei Weiterbildungen mit Lehrkräften im Rahmen der Schulinternen Weiterbildung habe ich das schon öfter gemacht. Mit Kindern wechsle ich die Teilnehmer, wenn möglich für die Nachmittagsgruppe aus.

Da habe ich bei den Hobbits etwas dazugelernt – die jungen Künstler waren den ganzen Tag, trotz großer Hitze, mit Interesse, Ausdauer  und großer Begeisterung bei der Arbeit. Ein ganz großes Lob für die Hobbits.

Jeder, unabhängig vom Alter,  konnte mitmachen, die Hobbits, ihre Betreuer und die Gäste.

Das Ergebnis spricht für sich. Wir haben drei große Leinwände (190 x 190 cm), fünf kleinere (120 x 80 cm) und für jedes Kind ein kleines Tafelbild für ihr Zimmer geschaffen. Für den Flur in der „Hobbithöhle“ skizzierten wir ein Rollbild (ca. 1,6 x 2,4m) vor. Diese Arbeit wurde später ohne die Workshopleiter des Kunstnetzes sehr sorgfältig in der Wohngruppe fertiggestellt.

 

Zur Zeit suchen die Hobbits nach Ausstellungsmöglichkeiten für ihre Werke.

Im Herbst ist noch ein Projekttag mit Frauen für Frauen in Erlenbach geplant. Über 120 Keilrahmen haben wir hierfür schon zusammengebaut.

Ansprechpartner: Margarete Bernhard und Walter Rosam
Telefon: 09374 1831 oder 06022 38208
walterroSAM@t-online.de oder wilmar.bernhard@t-online.de

www.walterrosam-art.de